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Techlounge Jahresrückblick - Die Gewinner & Verlierer im Jahr 2023
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Techlounge Jahresrückblick - Die Gewinner & Verlierer im Jahr 2023

Sascha und Don küren die besten Tech-Produkte des Jahres. Unsere Bestenliste hat einige überraschende Kandidaten, mit denen nicht jeder rechnet.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das ist immer eine gute Gelegenheit, ein paar Listen zu erstellen. Don eröffnet die Diskussion mit seiner Wahl des iPhones 15 als Smartphone des Jahres, hauptsächlich aufgrund von Apples Engagement für Nachhaltigkeit und der Verwendung recycelter Materialien. Er räumte jedoch ein, dass das iPhone in einigen Bereichen, insbesondere bei der Kamera, hinter der Konkurrenz zurückblieb. Auch im Bereich KI hängt Apple auf dem iPhone noch hinterher.

Sascha bevorzugt das Google Pixel 8, vorwiegend wegen seines Preis-Leistungs-Verhältnisses und der langfristigen Unterstützung durch Updates und Ersatzteilverfügbarkeit. Für etwas mehr als 600 Euro bekommt man eigentlich alles, was man von einem Smartphone haben will. Dazu führt Google der Konkurrenz vor, wie gut man KI-Funktionen in ein Smartphone integrieren kann. Lobend erwähnt: die faltbaren Phones von Samsung, die aber technisch noch nicht ganz da sind, wo sie sein sollten.

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In der Kategorie "Halbleiter des Jahres" wählte Don die AMD 7800 X3D CPU, während Sascha die Nvidia H100 Tensor Core GPU hervorhob, die eine Schlüsselrolle in der Entwicklung generativer KI spielt. AMD hat Intel vor allem im Gaming-Bereich fast komplett abgehangen. Die 14000er-Serie von Intel war nicht mal ein richtiges Upgrade von der 13000er-Serie des Vorjahres. AMD schlägt beide Intel-CPUs um Längen und benötigt auch noch weniger Energie.

Der H100-Chip von Nvidia mag nicht jedem bekannt sein, was wohl am Preis schon 30.000 Euro liegt. Doch mit diesem Prozessor zementiert Nvidia seine momentane Vorherrschaft bei KI-Funktionen weiter. Wenn der Chip seinen Weg in die KI-Rechenzentren schafft, wird die künstliche Intelligenz einen riesigen Schritt nach vorn machen. Die Konkurrenz kann da nur zuschauen.

Beim Thema "Smartwatch des Jahres" lobt Don die Apple Watch Ultra 2 für ihre Funktionalität und Integration mit anderen Apple-Produkten. Sein Kollege bevorzugte jedoch eine Kombination aus einem Smart Ring und einer klassischen Uhr für ein weniger ablenkendes Erlebnis. Aber die Apple Watch Ultra 2 mit ihrer langen Akkulaufzeit und den höchst präzisen Messfunktionen schlägt im Moment alles auf dem Markt.

Als "Innovation des Jahres" identifizierte Don die Ray-Ban-Brille von Meta mit integrierter Kamera, während Sascha die neueste Version von Chat GPT hervorhebt, die es ermöglicht, personalisierte Chatbots zu erstellen. Über die Brille kann man streiten, vor allem wenn es um die Aufnahmefunktionen im öffentlichen Raum geht. Aber technisch ist die Brille von Meta das Beste, was man bisher gesehen hat. Der eigentliche Einsatzraum liegt auch im B2B-Bereich. Zum Beispiel für Unternehmen, die Techniker vor Ort mit der Brille ausstatten, um Reparaturanleitungen zu übermittel oder auch für Ärzte, die Kollegen um Hilfe bei einer Operation bitten wollen.

ChatGPT ist sowieso der Gewinner des Jahres, aber die Einführung der “GPT-Bots” gleicht einer Revolution. Jeder kann sich nun einen spezialisierten Bot erstellen, der bestimmte Aufgaben erledigen kann. Um die kleinen Programme wird sich ein eigener App-Store bilden, der in den nächsten Jahren das Internet komplett auf den Kopf stellen wird. Und Milliarden die Kassen von Entwickler und OpenAI spülen kann.

In der Kategorie "Loser of the Year" sind sich beide einig, dass Twitter diesen Titel verdient, vor allem aufgrund der negativen Entwicklungen und des Reputationsverlustes unter der Führung von Elon Musk. Twitter ist innerhalb von 12 Monaten von einem anerkannten News-Medium und vertrauenswürdigen Kommunikationskanal, selbst auf diplomatischer Ebene, zu einem antisemitischen, rechtsradikalen, misogynen, rassistischen und homophoben Sumpf verkommen. Kein Wunder, dass Anzeigekunden und User die Plattform in Scharen verlassen.

Als "Gewinner des Jahres" wählten sie Microsoft, angetrieben durch kluge Investitionen, strategische Entscheidungen und eine starke Führung unter CEO Satya Nadella. Microsofts Engagement in der Cloud, im Gaming-Bereich und in der KI-Technologie wurde besonders hervorgehoben. Kaum ein Unternehmen ist so breit aufgestellt und hat so viel Geld in die Zukunftstechnologien investiert, wie Mircosoft. Das Unternehmen wird gerne unterschätzt, weil man nur an Windows denkt. Doch Microsoft hat sich mehr oder weniger die Kontrolle über OpenAI verschafft und durch den Kauf von Activision/Blizzard hat man nun auch den Gaming-Markt im Griff.

Hier unsere Listen im Überblick:

Don:

Phone des Jahres: iPhone 15

Halbleiter des Jahres: AMD 7800X3D

Auto des Jahres: Volvo EX30

Smartwatch des Jahres: Apple Watch Ultra 2

Innovation des Jahres: Meta Ray-Ban Brille

Verlierer des Jahres: Twitter

Gewinner des Jahres: Microsoft

Sascha:

Phone des Jahres: Google Pixel 8

Halbleiter des Jahres: Nvidia H100

Auto des Jahres: Volvo EX30

Smartwatch des Jahres: Apple Watch Ultra 2

Innovation des Jahres: OpenAI GTP Apps

Verlierer des Jahres: Twitter

Gewinner des Jahres: Microsoft

Links zum Thema

  • RYZEN 7 7800X3D IM TEST: Die beste Gaming-CPU 2023
    AMD und Intel liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die schnellste Gaming-CPU. Mit dem Ryzen 9 7950X3D hat AMD in vielen Spielen bereits die schnellste CPU auf dem Markt, allerdings zu einem hohen Preis. Außerdem braucht das Dual-CCD-Design etwas Aufmerksamkeit bei der Konfiguration, um die maximale Leistung abrufen zu können. Der Ryzen 7 7800X3D macht hier einiges besser.

  • NVIDIA H100 NVL-Grafikprozessor mit 94 GB HBM3-Speicher
    Besonders bemerkenswert ist die Fähigkeit der GPU, bis zu 175 Milliarden ChatGPT-Parameter während des laufenden Betriebs zu verarbeiten. Diese beeindruckende Leistungsfähigkeit zeigt, dass die NVIDIA H100 NVL GPU hervorragend für rechenintensive Anwendungen wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen geeignet ist und somit auch in anspruchsvollen Bereichen eingesetzt werden kann.

  • How to build your own custom ChatGPT with OpenAI's GPT builder
    OpenAI, the company behind ChatGPT, recently released a way for anyone to create their own version of ChatGPT. They're calling them GPTs, and you can build one, catered to your company or personal goals, in a matter of minutes. Here's how to build your own custom ChatGPT using OpenAI's GPT builder.

  • Elon Musk Reveals His Super-Stupid Plan for Twitter’s Endgame
    Elon Musk appears to be running out of people to blame for what has been a cataclysmic collapse of X (formerly known as Twitter) during his tenure as that platform’s overseer. But in a public appearance on Wednesday, he sketched out his dubious strategy for avoiding responsibility for the site’s demise: As you might expect, it involved turning the finger of blame toward everyone but himself and naming corporations as the culprit for destroying the site through an ongoing advertising boycott of the platform. “

  • The Future of Microsoft: Why Investing Now Could Pay Off Big-Time
    Microsoft maintains a significant advantage over its competitors due to its decades-old customer relationships with many companies through its Windows Server product line and other traditional software like Office. So when many of its old clients are ready to transform digitally, they often choose Microsoft because they trust the company's products and services, making it easier to transition. Additionally, it has a solid history of innovation, which gives its customers confidence that they are investing in a reliable partner. “

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Die Welt verändert sich rasant und technische Innovationen sind dabei die wichtigsten Treiber. Unternehmen, die vor einem Jahrzehnt unbekannt waren, beeinflussen nun unseren Alltag und die Art und Weise, wie wir Technologien einsetzen.
Den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Aber genau das wollen wir machen. Einen Überblick geben, etwas Distanz zu Dingen bringen. Wir wollen sie analysieren und kommentieren. Und wer uns beide kennt, der weiß, dass wir keine Angst vor starken Meinungen haben. Sowohl im Podcast, wie auch dem begleitenden Newsletter